Lernende berichten

… und plötzlich konnte ich Griechisch sprechen

Erfahrungsberichte von unseren Kursteilnehmern

Impressionen eines Sprachurlaubs

Nur gut, dass wir so viele schöne Erinnerungen an Syros haben – so lassen sich doch die grauen Tage etwas leichter ertragen!
Dagmar B., Berlin

Klarer Vorteil durch den Sprachkurs

Kulturelle Angebote? Live-Musik?  Feste? Hab ich einige erlebt: Ostern, mehrere Panigiris (Kirchweihfeste).
Aber so was ist nicht für Touristen, sondern für Einheimische, deshalb erfährt man nicht ohne weiteres davon, da hatten wir einen klaren Vorteil durch den Sprachkurs vom Hellas-Institut.
Katerina R., Stuttgart

Griechisch üben im Gespräch mit Einheimischen . Ein schönes Erlebnis

Wie viel mir der Kurs im Frühjahr auf Sifnos gebracht hat, habe ich jetzt in Griechenland gemerkt. Klappt doch erstaunlich gut mit dem Reden und Verstehen, war selbst überrascht! Direkt nach dem Kurs dachte ich, er hätte mir vor allem die Motivation gebracht, weiter zulernen. Mit dem Sprechen war ich zu gehemmt, vor allem, wenn andere Kursteilnehmerinnen dabei waren oder du. Aber jetzt, so alleine, hat es wirklich prima geklappt. Und auch in unserem Sprachkurs im Verein, der am Freitag begonnen hat, war ich überrascht, wie gut es doch ging (tatsächlich auch mit dem Schreiben). Da hab ich gemerkt, dass ich noch voll in der Lernphase drin bin und es mir leicht fällt – ein schönes Erlebnis!
Katharina R., Herrenberg

Endlich getraut, ein Taxi zu bestellen

Obwohl ich jedes Jahr einige Wochen in Griechenland verbringe, fiel es mir immer noch schwer, ein Gespräch auf Griechisch zu führen. Jetzt nach drei Semestern Griechisch habe ich mich endlich getraut, telefonisch ein Taxi zu bestellen. Erst einmal fragte ich den Taxifahrer, ob er Deutsch spricht, was er verneinte. Daraufhin sagte ich, dass ich ein Taxi brauche zum Flughafen nach Thessaloniki, morgen, um zwölf Uhr mittags. Mein Flugzeug geht um zwei Uhr nachmittags. Der Taxifahrer bestätigte die Zeit und fragte, von wo: Ich habe ihm daraufhin meine Adresse in Paralia Dionysiou genannt. Ich fragte, ob er das weiß, woraufhin er bejahte und in Ordnung sagte. Er wünschte mir eine Gute Nacht und einen guten Abend. Er war nächsten Tag pünktlich um zwölf Uhr da und sagte, dass er mich gut verstanden habe.

Lydia P., Schlüsbek

Lernen leichter gefallen

Nach den ersten Unterrichtsstunden musste ich feststellen, dass es mir leichter gefallen ist, Neugriechisch zu lernen, als etwa Französisch, das ich schon früher gelernt hatte.
Heide H., Molfsee 

Mein Bemühen wurde belohnt

Mein Bemühen Griechisch zu sprechen wurde mit echtem Entgegenkommen der Einheimischen belohnt. 
Kleine Sprachhemmungen wurden schnell mit einem Glas Ouzo überwunden.
Uwe H., Altenholz

Diese Sprachschule kann ich voll und ganz weiterempfehlen:

– geringe Teilnehmerzahl
– interessante Unterrichtsmethode
– super nette Atmosphäre
– als Bildungsurlaub anerkannt

Renate D., Braunschweig


Gesprochene Sprache ist lebendige Sprache

Auf Sifnos angekommen ist schnell festzustellen, dass hier die Uhren noch langsamer gehen. Handwerk und Landwirtschaft sind noch spürbar existent. Es werden Traditionen gewahrt, die auf den klassisch touristischen Inseln schon gänzlich verschwunden sind.

Was Dimitrios Mastoras, unser Lehrer, liebevoll „hinterwäldlerisch“ nennt, ist genau das, wonach sich Kultur- und Sprachinteressierte sehnen: Ein Griechenland wie man es sich vorstellt. Mit den weißen Häusern der Kykladen Architektur, mit lukullischen Eigenheiten, freundlichen, meist sonnengegerbten Einwohnern und nicht zuletzt das türkisblaue Meer mit seiner warmen Vorsommersonne!

Während wir Zuhause noch unseren Koffer packten, hat Dimitrios schon eine Menge Vorarbeit auf der Insel geleistet: Kontakte geknüpft, Hände geschüttelt, mit dem Bürgermeister geredet und mit dem Schuldirektor über die Wichtigkeit des kulturellen Austausches diskutiert. Für uns heißt das, dass wir nicht nur während der sehr lebendig gestalteten Kurse griechische Sprachkenntnisse erlangen, vielmehr sind es die außerschulischen Aktivitäten, die uns Einblicke in die griechische Sprache und das Leben der Bewohner verschafften.
Darunter sind ein Besuch beim Bauern, beim Töpfer, wie das Beiwohnen einer Taufe oder der traditionellen Panigiri (Volksfest).
Einen ganz besonderen Eindruck allerdings hat auf mich der Besuch des auf 580 Meter hoch gelegenen Agios Simeon gemacht. Die Kirche, die dem heilig gesprochenen Asketen Simeon gewidmet ist, der angeblich die letzten Jahre seines Lebens auf einer Säule verbracht hat, liegt direkt über „unserem“ Hafenort Kamares in dem wir sehr gut untergebracht waren.
Der Blick von dort oben über das Meer, die Insel mit dem weit unten liegenden Hafenort mit seinen „Spielzeugschiffchen“ und Nachbarinseln in der Ferne, ist so beeindruckend, dass es durch Bilder und Beschreibungen einfach nicht wiederzugeben ist.

Die Weite, das weiche Licht und der Sonnenuntergang, der sich über den gesamten Horizont erstreckt ist ein wahres Naturschauspiel. Während des Sonnenuntergangs wird der Himmel von Minute zu Minute in ein anderes Licht getaucht.
An solchen Orten beginnt man zu verstehen, warum die Griechen Götter wie Poseidon, Zeus oder Apoll verehren, sie haben etwas Unfassbares, Gigantisches.
Wenn man auf die kargen Felsen und das Meer sieht sind die Kräfte der Natur so deutlich spürbar, dass man sich fast selbst in diese Reihe ordnen möchte.
In diesem Moment würde man sich nicht wundern, wenn eine Gestalt der Vergangenheit über dem Felsen auftauchen würde und auf einmal versteht man wieder etwas mehr von der Geschichte und der griechischen Mythologie.
Inga R.   Stuttgart 

Preislich sehr attraktiv – Osterfest inbegriffen!

Über diesen Kurs habe ich auch schon nachgedacht (ähnliches gibt es auch in Thessaloniki und in Chania/ Kreta). Jedoch fehlt mir hierfür die Zeit und 2 – 3 Wochen scheinen mir nicht zu wenig. Nach langem Suchen habe ich aber eine supertolle Alternative gefunden, auch preislich sehr attraktiv! Ende April / Anfang Mai d.J. habe ich einen 10tägigen Intensivkurs auf der zauberhaften Insel Syros gemacht, griechisches Osterfest inbegriffen. Es stimmte einfach alles, der Kurs, der Lehrer, die Teilnehmer, das ganze Drumherum. Ich habe über diese Zeit sogar ein Buch geschrieben.
Helga S., Mülheim a.d. Ruhr

Ein Telefonat oder … auch die deutsche Sprache hat ihre Tücken

Guten Tag, Herr Mastoras. Ich habe im Internet Ihr Angebot zu den Sprachreisen entdeckt. Ich wollte mich im Vorab einmal erkundigen, was Sie von Ihren Teilnehmern so verlangen.
– Wie, verlangen? Das steht doch auf unserer Internet-Seite oder wollen Sie gleich herunterhandeln?
– Entschuldigung, ich meinte doch, was Sie bei Ihren Teilnehmern an Kenntnissen voraussetzen.
– Ach so, ich dachte schon Sie sind Griechin, die fangen nämlich immer gleich zu handeln an.
Irmengard B. aus Nürnberg

Etappenerfolge

Als ich das erste Mal auf Sifnos war, konnte ich gerade noch dem Taxifahrer erzählen, wie wir Ostern zu Hause feiern.
Ein Jahr später konnte ich mit einem Handy ein Taxi bestellen.
Nun habe ich die Insel gewechselt und bin eine Stufe weiter. Dieses Jahr also war ich in der Lage mit einem Geschäftsmann über verschiedene Dinge sprechen.
Die Art, wie der Unterricht im Hellas-Institut gemacht wird gefällt mir sehr gut. Deswegen liebe ich in meinen Ferien Griechisch zu lernen.
Ralf B. aus Elmshorn

Ich würde es gerne wieder machen

Nach 35 Jahren Schule, einmal ganz anderes wagen: Der Schritt hat sich gelohnt. – Und Griechenland, die Menschen, die Sprache und die Kultur sind mir so richtig wieder nahe gekommen. Es ist wie eine Droge: Man muss einfach weitermachen. Euch beiden, Katherina und Dimitrios ganz herzlichen Dank für Eure liebe, charmante und einfühlsame Art. Ich würde es gerne wieder machen.  (Wiederholungstäter)
Hans R. aus Neckargemünd

Ich bin infiziert!!

Einmal Sprachkurs –  immer Sprachkurs
Ich will die Sprache lernen und die besondere Parea genießen.
Ich liebe das Meer, die logische Sprache, das schmackhafte Essen, die schönen Tavernen, einen ausgelassenen Lehrer, den Ouzo, den Mythos, die griechische Musik, die Sonne die Wärme.
Inken M., Reinbek bei Hamburg

Viel dazu gelernt

Vor zwei Jahren hat mich eine Freundin überredet zur Mittelstufe I nach Syros zu gehen. Danach stellte ich fest, dass das nur ein guter Anfang war, aber dringend vertieft werden muss. Ich ging also nach Poros zum zweiten Mal. Die Klassen und die Unterrichtsart gefallen mir sehr gut. Vor allem diese Unterrichtsart gab mir die Hoffnung, dass ich vielleicht doch noch irgendwann Griechisch zu lernen. Zwei Inseln hatte ich schon gesehen, fehlte nur noch die dritte Insel: Sifnos. Und einmal mehr habe ich wieder den Eindruck, auch dieses Mal viel dazu gelernt zu haben.
Sabine P., München

Eindrücke für „Uralte Griechen“

Nach altsprachlichem Abitur habe ich zu Beginn meines Studiums mit rechter Mühe Ingenieurswissenschaften studiert und das Altgriechische etwas verflucht, weil es in der Schule die Mathematik fast verdrängt hatte.
Als Rentner habe ich mit „Griechisch aktiv“ auf der Volkshochschule Neugriechisch um aus den Vorkenntnissen noch etwas anwendbares zu machen. Dies ist mir mit diesem Kurs auf Poros jetzt gelungen. Die zugeworfenen kurzen Sätze mit sofortiger Übersetzung oder Antwort haben angestrengt aber auch sehr geübt. Die arbeit in kleiner Gruppe unterstützte das frei Formulieren Es blieb aber auch Zeit, in der herrlichen Klosterbucht schwimmen zu gehen.
Jochen S., Montabaur

Unbezahlbare Eindrücke mitgenommen

Ich bin sehr froh, dass ich am Kurs teilgenommen habe, weil es mich endlich dazu gebracht hat, alle auf Griechisch anzuquatschen (auch wenn sie gar kein Griechisch können). Am meisten erstaunt über meine Fortschritte bin ich wohl selbst, meist fehlte mir die Motivation, Vokabeln zu lernen und meist habe ich erst eine Stunde vor dem nächsten Unterricht die Hausaufgaben gemacht oder Vokabeln gelernt. Jetzt schaue ich fast täglich in Deinem Buch etwas nach oder blättere auch mal freiwillig die Vokabelliste auf. Meine Mutter, die schon einige Jahre Griechisch-Lernen und unzählige Urlaube in Griechenland Vorsprung hat, war ebenfalls sehr erstaunt, was man in zehn Tagen so lernen kann!
Unbezahlbar sind jedoch die Eindrücke, die ich von Sifnos mitgenommen habe.
Helene F., Würzburg

Schönes Gefühl neue Freunde gefunden zu haben

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass es das Schicksal echt gut mit uns gemeint hat, als es UNSERE Gruppe zusammengewürfelt hat. Kaum zu glauben, dass eine Gruppe von ca. 12 Leuten so gut harmonieren konnte (kann) wie wir. 
Es ist schön zu wissen, dass es dies in der heutigen (technologisierten) Welt noch gibt. 
Aber gleichgesinnte Menschen tun sich einfach auch im Umgang miteinander leichter, nicht wahr? Und irgendwie sind wir eben alle „griechenlandgesinnte“ Menschen – und das ist gut so.
Ellada hat eben das gewisse ETWAS, das Leute miteinander verbindet, die sonst vielleicht gar nicht so viel gemeinsam hätten. …… 
Schönes Gefühl neue Freunde gefunden zu haben, nicht wahr. Und wie Du erwähnt hast, man würde sie gerne näher bei sich haben. …..
Hedy K., Bad Hall/A.

Schon nach wenigen Tagen meine ganzen Erwartungen erfüllt.

Da ich nach fünf Semestern Griechisch an der Volkshochschule zwar lesen, schreiben, so lala reden konnte, aber leider kein Wort verstand, wenn ich mich mit einem Griechen unterhalten wollte, wollte ich einen Sprachkurs in Griechenland belegen und fand diesen auf der Internetseite von Hellas-Institut. Nach einem Telefongespräch mit Dimitrios Mastoras, dem Lehrer, meldete ich mich spontan zum Mittelkurs im Mai auf Sifnos an. Für die Anreise, die Unterkunft und was im Gepäck sein sollte, bekamen wir von Dimitrios viele Tipps und auch die Bitte kleine Gastgeschenke mitzunehmen, da wir immer mal wieder eingeladen werden.
Schon nach wenigen Tagen auf Sifnos waren meine ganzen Erwartungen erfüllt gewesen. Nur ein kurzer Überblick, was wir alles erleben durften. Die Gemeinde stellte einen Bus zur Verfügung, damit wir an einer Panighiri (Volksfest) teilnehmen konnten. In Verbindung damit durften wir noch den kleinen Ort Cheronisos kennen lernen und wurden auch noch vom Vizebürgermeister in der Taverne zu einem Getränk eingeladen. Die Klöster Stavros, Vrissis und Agia Ekaterini öffneten für uns ihre Pforten. In der Ziegenkäserei wurden wir von den Betreibern in die einfache Wohnküche eingeladen und königlich bewirtet mit Kaffee, Käse und Brot. Der Vizebürgermeister lud uns erneut ein, kochte mit ein paar Frauen für uns oben auf dem Berg Simeon im gleichnamigen Kloster. Unsere Hauswirtin lud uns zu einem Essen ein und ihr Mann machte mit einem Freund Musik – und das nach einem langen Arbeitstag. Überall wurden wir gegrüßt und die Menschen dort freuten sich über unsere Fortschritte im Griechischen.
Im Unterricht lernten wir nicht nur mit dem Buch: Griechisch aktiv – nein, wir lernten auch Lieder, die unseren Wortschatz erheblich erweiterten. Noch ein Tipp: Es ist ein Vorteil, wenn ihr euch die Lektionen vorher anschaut und die Wörter schon öfters durchlest, denn die Zeit dort ist so schön, dass es zu schade wäre, in man in der Freizeit noch über dem Buch hängen muss. Nachdem der Kurs zu Ende war, reiste ich noch eine Woche alleine durch Griechenland – und soll ich euch was sagen, ich verstand, was die Menschen zu mir sagten. Für mich ist klar, das war nicht der letzte Kurs.

Eines der vielen Highlights – der Besuch einer Ziegenfarm

Was ich in Sifnos antreffe, übersteigt meine Erwartungen. Ich entdecke eine wunderschöne, ursprüngliche Insel. Es ist ein toller Ort um Griechenland zu begegnen und seine Sprache zu lernen. Das versichert uns auch der liebenswürdige Bürgermeister beim Empfang im Rathaus!
Meine Befürchtungen, ich könnte bei dem herrlichen Wetter draußen und den duftenden Wiesen ringsum wohl kaum während so vieler Schulstunden ruhig sitzen bleiben und mich ordentlich konzentrieren können, zerschlagen sich schnell. Denn, obwohl intensiv, erweist sich der Unterricht als Riesenspaß, durchzogen von witzigen, abwechslungs- und lehrreichen Einwürfen unseres „Meisters“. Und wenn dann am Nachmittag die Geister zu sinken drohen, erhellen die griechischen Lieder, deren Texte wir entschlüsseln, mit ihren schönen wehmütigen Melodien unsere Gemüter. Bald fühlen wir uns gerüstet, einfach auch mal auf griechisch drauflos zu plaudern. 

Denn je nach Witterung und Inspiration unseres „Mastore“ geht’s mal an diesen oder jenen Ort zum Unterricht. Auf diese Weise entdecken wir versteckt und wunderschön gelegene Kapellen mit ihren Schatten spendenden Innenhöfen und atemberaubenden Ausblicken. Anschließend gibt’s oft die Möglichkeit an den einen oder andern Ort zu wandern, um sich dann glücklich und erschöpft in fröhlicher Runde in einer Taverne niederzulassen.

Eines der vielen Highlights unseres Sifnosaufenthaltes ist der Besuch einer Ziegenfarm und unser einmaliges Fest auf dem „Simeon“. Per „sifnotischen Shuttle“ (Nikos’ LKW) gelangen wir zur ersten Etappe. Endlich lerne ich griechische Ziegen kennen… Wir werden Beobachter der inseltypischen Käseproduktion. Ein Teil davon wird spontan von uns aufgekauft. Die Gastfreundschaft der Bauernfamilie scheint grenzenlos. Uns verschlägt es regelrecht die Sprache … und leider nutzen wir die Chance, mit der Familie griechisch zu reden, nur zögerlich. Auf dem „Berg Simeon“ erleben wir anschließend ein wunderschönes Fest. Nikos, seine Mutter und der Vizebürgermeister bewirten uns liebevoll. Wir bedanken uns unter anderem mit dem „lärmenden Besteckritual“, welches wir uns bei unseren Panigiribesuchen abgeguckt haben. Hier oben auf dem „Simeon“ ist die Welt überwältigend. An diesem herrlichen Ort wachsen mir Flügel!
Einige Ausflüge sind als Ergänzung zum Unterricht gedacht, andere Aktivitäten plant unser Meister Dimitrios spontan für uns und opfert dabei viel von seiner Freizeit, wie der unvergessliche Abend mit griechischen Musikern und griechischem Tanz! Vielen dank Dimitri!!
Die Wirtin unseres Lieblings-Estiatorio am Hafen, Sofia, wird bald Objekt unserer ersten zaghaften „Gehversuche“ in der Sprachanwendung. Bei ihr kann man essen und trinken oder einfach mal zu einem Schwätzchen vorbeischauen. Unendlich geduldig hört sie uns zu, korrigiert uns freundlich und antwortet langsam und klar!
Ursula W., Zürich

Die Reise hat sich gelohnt

Als ich den Sprachkurs im Internet entdeckt habe, war ich sehr zwiegespalten. Was sind das für Leute, dachte ich, die sich freiwillig zwei Wochen lang bei schönstem Sonnenschein auf einer griechischen Insel in einen Unterrichtsraum sperren lassen, und das dann als Urlaub bezeichnen? Von meinem VHS-Kurs in Berlin wusste ich, dass es die unterschiedlichsten Motivationen gibt, um Griechisch zu lernen, und ein bisschen Angst hatte ich schon, dass meine „Mitschüler“ mehr an intellektuellen Diskursen und staubigen Gemäuern interessiert sein könnten als an Badevergnügen und Ouzo… dabei gehört das doch auch zu Griechenland….
Umso glücklicher war ich, als ich auf Poros feststellte, dass die Gruppe, so gemischt sie doch war, innerhalb kürzester Zeit zu einem harmonischen Ganzen wuchs. Diejenigen, die schon sehr gut Griechisch sprachen, haben viel Rücksicht auf uns „Anfänger“ genommen, und dafür haben wir uns immer wieder motiviert gefühlt und ins Zeug gelegt. Auch dass sich einige schon kannten, andere ganz neu dazu stießen, war überhaupt kein Problem. Alle waren sehr aufgeschlossen und bemüht, einander zu helfen, wo es nur ging. Der Unterricht war ausgewogen und abwechslungsreich, und wenn wir vormittags gepaukt hatten, bis die Köpfe qualmten, wurden wir nachmittags mit griechischen Liedern belohnt.
Das beste war aber, dass unser Lehrer jede Gelegenheit genutzt hat, uns außerhalb der Touristenpfade die Insel, ihre Kultur und ihre Menschen nahe zu bringen. Die schönsten Unterrichtsstunden waren die, in denen Griechische Landsleute direkt „von der Strasse“ in den Unterricht kamen, um sich mit uns zu unterhalten. Von der Putzfrau bis zum Bibliotheksleiter, alle waren ganz begeistert von den Deutschen und Schweizern, die ihre Sprache lernen wollten.

Der schönste Beweis dafür, dass sich die Reise gelohnt hat, ist, dass wir alle nach wie vor im Kontakt sind. Auch die „Tage zur freien Verfügung“ auf der Insel haben wir sehr gerne gemeinsam verbracht – eine Gruppe zog es zum Wandern in die Berge, die andere setzte auf die Insel Hydra über und genoss dort die Sonne und den Strand. Unvergessen ist auch der Tanzkurs, den unser Lehrer spontan organisiert hat, und das wunderschöne Abschiedsessen, bei dem uns der Bürgermeister der Insel unsere „Diplome“ überreichte und wir uns mit ein paar griechischen Worten selbst vorstellen sollten.
Ruth W., Berlin

Der Besuch eines Kirchweihfestes (Panigiri) auf Sifnos

Diesen Kontakt mit der Bevölkerung kann man als Individualtourist nicht im gleichen Maße herstellen

Lieber Dimitri, leider ist nun auch der Urlaub für mich vorbei und der Alltag in Frankfurt hat mich wieder. Ich habe den Sprachaufenthalt auf Sifnos sehr genossen und kann kaum glauben, wie sehr ich davon profitiert habe. Meine griechischen Bekannten auf Thassos, die ich gleich im Anschluss an Sifnos besucht habe und die mich noch letztes Jahr als stammelnden Sprachanfänger erlebt hatten, waren vollkommen überrascht und begeistert. Das hat mir noch mal einen zusätzlichen Motivationsschub gegeben. Dennoch fällt es schwer, das regelmäßige Lernen zu Hause in den Alltag zu integrieren. Zu viele Anforderungen von allen Seiten gilt es zu erfüllen. Wahrscheinlich geht uns das allen so.

Eigentlich wäre es schön, so einen jährlichen Griechisch-Sprachkurs zur ständigen Regel werden zu lassen. Denn den Kontakt, den Du als Grieche dort zwischen uns und der Bevölkerung vermittelt hast, kann man als Individualtourist nicht im gleichem Maße herstellen. Auch die schönen Flecken der Insel, die oft so versteckt liegen und in keinem Reiseführer erwähnt sind, hätten wir ohne Dich nicht entdecken können.

Dass Du über das Kursprogramm hinaus so viel von Deiner Freizeit für die Gruppe geopfert hast, war für mich völlig unerwartet. Man merkte, dass es Dir ein Anliegen war, uns über den Spracherwerb hinaus mit Deiner schönen Heimat und den Menschen dort vertraut zu machen. Du hast uns in einem Maße verwöhnt, das man eigentlich nicht erwarten kann. Besonders schön fand ich, den Freiraum, den Du andererseits ganz selbstverständlich auf Deine lockere griechische Art jedem Teilnehmer eingeräumt hast. Jeder konnte selbst entscheiden, wie viel Gruppenaktivität über den Unterricht hinaus für ihn erwünscht und verträglich war. Ich behalte Sifnos als rundum gelungenen und wunderschönen Urlaub in Erinnerung! Vielen Dank! Rosemarie S., Frankfurt

Aus dem Buch: Eine Reise nach Syros

Als absoluter Griechenlandfreak bin ich natürlich auch sehr daran interessiert, die Sprache zu lernen. Ich verfüge zwar über Grundkenntnisse des Neugriechischen und kann alles lesen und im Wörterbuch nachschlagen, aber es ist durchaus verbesserungswürdig. Seit langem schon suchte ich nach einem passenden Griechisch Kurs für mich oder nach Privatunterricht, aber leider war mir lange nichts Geeignetes begegnet und meine letzten Griechisch Kurse lagen schon ein paar Jahre zurück.
Im letzten November habe ich dann etwas Interessantes im Internet gefunden: Anfänger- und Mittelstufenkurse, Griechisch intensiv über zehn Tage auf der Insel Syros in dem Örtchen Kini.
Wo um alles in der Welt liegt eigentlich Syros? Aber tatsächlich, im Atlas findet man diese Insel, sie ist sehr klein, ungefähr achtzehn Kilometer lang und acht Kilometer breit und gehört zu den Westkykladen. Erreichbar von Piräus in fünf Stunden mit der normalen Fähre oder in drei Stunden mit der Highspeed Fähre. Veranstaltet werden diese Kurse von Hellas Institut, Herrn Dimitrios Mastoras aus Kiel. Nach etlichen Telefonaten mit ihm entschließe ich mich zu dem Mittelstufenkurs, der Ende des kommenden April abgehalten wird. Davor bietet er einen zehntägigen Anfängerkurs an. Mit meinem Urlaub im Büro klappt es auch, also buche ich einen Flug mit einer griechischen Airline Aegean von Düsseldorf nach Athen. Das heißt für mich dreieinhalb Wochen Griechenland, dreiundzwanzig Nächte Griechenland!
Diese Zeit ist zwar noch recht früh im Jahr für Griechenland, wenn man Pech hat, ist es kalt und es gibt schlechtes Wetter, aber das ist egal. Das wird bestimmt ein ganz besonderer, ein ganz anderer Aufenthalt in Griechenland als all die, die ich bisher erlebt habe. Zumal Syros eine ganz kleine Insel ist, die Bewohner dort die „verrückten Deutschen“ bereits erwarten und so gut wie nur griechisch mit uns Kursteilnehmern reden werden

Herr Mastoras gibt schon einige Jahre Kurse auf Syros und was er mir am Telefon alles erzählt, lässt mein Herz höher schlagen! Er kümmert sich auch ganz toll um die Zwischenübernachtungen in Piräus und um die Hotelzimmer auf Syros und gibt ganz viele hilfreiche organisatorische Details mit auf die Reise.  

Und das Beste an der ganzen Sache ist, dass während meines Aufenthalts dort das griechische Osterfest gefeiert wird, in diesem Jahr eine Woche später als bei uns in Deutschland. Das habe ich bis jetzt erst einmal in Griechenland erlebt, letztes Jahr auf Kreta und das fand ich schon ganz beeindruckend. Und dann in diesem Jahr auf einer so kleinen Insel – da freue ich mich riesig drauf! 

Der Bürgermeister der Insel Syros wird die Kursteilnehmer persönlich empfangen und später die Zertifikate überreichen, ich finde das alles wahnsinnig aufregend und bin völlig aus dem Häuschen! 

Eigentlich könnte ich direkt meinen Koffer packen, aber ich muss jetzt noch so viele lange Wintermonate bis April warten. Diese nutze ich dazu, mein altes Griechisch Buch noch einmal durchzuarbeiten und meine Kenntnisse ein wenig aufzufrischen. Einmal in der Woche wird in den Wintermonaten also gelernt, denn schließlich habe ich den Ehrgeiz, nicht mehr den Anfängerkurs mitmachen zu müssen. 

Durch viel Arbeit und Stress im Büro will sich bei mir gar nicht so recht die Vorfreude einstellen, aber endlich, endlich ist er da – der 17. April, mein letzter Arbeitstag für ganz ganz lange!

Und hier ein Ausschnitt aus dem Nachwort:
Jetzt bin ich also tatsächlich wieder Zuhause und natürlich ist im Büro nach wie vor Stress, Chaos und enorm viel zu tun. Warum sollte sich das in dreieinhalb Wochen ändern, das Chaos in Piräus tut es ja auch nicht.

Und mal wieder weiß ich Zuhause nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Lachen weil ich so viele wundervolle Erinnerungen von Syros mitgebracht habe, an die ich immer wieder gerne denken werde oder weinen, weil die wunderschöne Zeit schon vorbei ist und ich noch so lange warten muss, bis ich wieder nach Griechenland komme. Na ja, fürs „Heimweh“ hilft zunächst die Musik-CD aus dem Unterricht mit den vielen schönen griechischen „Gänsehaut-Liedern“.

Helga S., Mülheim a.d.R.
Eine Reise nach Syros im Frühjahr.
Edition Fischer, Frankfurt

Ein traditionelles Panigiri (Kirchweihfest)

Ganz besonders in Erinnerung bleibt uns aber die Teilnahme an einer „Panigiri“, die für jede Kirche einmal im Jahr abgehalten wird. Zur genaueren Erklärung: eine Familie übernimmt für die Dauer eines Jahres die Patenschaft für diese Kirche. Da es ca. 365 Kirchen auf Sifnos gibt, findet dieses Ereignis also relativ oft statt. Zur Patenschaft gehören Pflege und Instandhaltung der jeweiligen Kirche. Am Ende der Patenschaft findet schließlich ein Fest zu Ehren der Kirche statt. Aus den umliegenden Dörfern werden dazu alle eingeladen. Die Zeremonie  wird von einem oder mehreren Papades (Priester) abgehalten: Dabei werden die Ikone der Kirche und spezielle Brote geweiht, die wie Riesen-Krapfen ohne Füllung aussehen. Nach der Weihe werden die Brote verteilt, und gleichzeitig beginnt der Weinausschank, der schließlich bis zum Schluss der Feier nicht mehr abreißt.

Schon die Hinfahrt auf unserem Taxi wurde zum Erlebnis. Diese führte uns durch herrliche Olivenhaine inmitten blühender Wiesen gesäumt von uralten Steinterrassen.
 Gleich nach der Ankunft wurden uns also die Weingläser in die Hand gedrückt, zusammen mit einigen Lamm-Häppchen.
 Währenddessen waren viele helfende Hände damit beschäftigt, das Essen für alle in der Kirchen-Küche vorzubereiten.  Dieses wurde dann nach der Zeremonie gruppenweise (immer ca. 30 Personen) im Gemeinschaftsraum serviert und war wirklich fantastisch: Zu Beginn gab es die traditionelle Kichererbsensuppe mit  Zitronensaft, dazu viel Brot und Ziegenkäse. Danach wurde ein ganz hervorragender Lammbraten mit Makaronia und Soße gereicht. Zwischendurch wurde zur Anerkennung für die Köche immer wieder auf Kommando von allen Teilnehmern mit der Gabel auf den Tellerrand geklopft, was zu einem lauten Getöse führte. Danach machte man Platz für die nächste Gruppe. Bis alle versorgt waren, dauerte es schließlich eine ganze Weile.

Ganz bemerkenswert war auch das Musik-Duo, bestehend aus einem über 90-jährigen Geiger und einem Mandolinenspieler. Die beiden spielten den ganzen Abend so euphorisch, dass Ihnen nicht einmal die Zeit zum Essen blieb. Ihre  mitreißende Musik und der ständig fließende Wein sorgten von Anfang an für eine fröhliche, ausgelassene Stimmung. Auch unser Chef legte ein flottes Tänzchen hin. Bis spät in die Nacht wurde noch drinnen weiter gefeiert… Sabine R., und Kristin M.

und das Drumherum

Ich könnte mir einen Fortsetzungskurs vorstellen

Vielen Dank noch mal für den Kurs, es hat wieder Spaß gemacht (sowohl der Kurs als auch das Drumherum) und auch eine Menge gebracht. Das habe ich nach meiner Rückkehr nach Berlin in meinem Kurs gemerkt. Dort hatte ich die ehrenvolle Aufgabe, von meinem Sommer (und Herbst) zu berichten und habe etwas über die Poros-Reise erzählt. Das Reden ging viel besser als noch im Frühling! Das war ein schönes Erfolgserlebnis für mich. ….

Vielleicht überlegst Du Dir ja, ob Du in Zukunft noch ein weiteres Niveau anbietest?! Ich könnte mir z.B. einen Kurs vorstellen, bei dem mehr Geschichten gelesen werden (à la „Εγκλημα στο ξενοδοχείο“). Und irgendeine schöne griechische Insel findet sich bestimmt noch, es gibt ja so viele…
Liebe Grüße aus Berlin,  Astrid 

Meine Messlatte für das nächste Mal ist jetzt hoch

Zuhause schwärme ich in den höchsten Tönen von meinem tollen Kurs mit den supernetten Kollegen, den jungen, sehr lieben Lehrern und unserem gemeinsamen Singen, der stets guten Stimmung und vielem Lachen , der wunderbaren Unterkunft mit Garten, (sodass wir immer draussen waren) dem leckeren Essen, dem tollen Aufenthalt im Theater und bei meiner „Freundin“, der Nonne.